März 12

Bewusste Körperhaltung

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Body Language

Stell dir eine Bühne vor. Im Saal hört man leises Flüstern. Jeder wartet gespannt auf den Redner. Und dann betritt er den Saal, hunderte Augenpaare auf ihn gerichtet. Noch bevor der Speaker auf der Bühne ein Wort gesagt hat, ist er dir sympathisch oder nicht und empfindest du ihn als kompetent oder eben nicht. Das passiert unbewusst und innerhalb von Sekunden.

Doch woher haben wir dieses Wissen? Die Körpersprache sagt mehr als 1000 Worte.

Wie du deine Körperhaltung zu deinem Verbündeten machst und wie du wirkst, erfährst du in diesem Blogartikel. Außerdem gebe ich dir mein Wissen darüber weiter, für was deine Körperhaltung wichtig ist, wie du sie richtig einsetzen kannst und welche einfachen Techniken es gibt, diese direkt anzuwenden.

„Alles was wir ausstrahlen, kommt zu uns zurück!“ – Melissa Mariposa

Das bedeutet für dich: (Er)kenne deine Emotionen. Denn wenn du deine Emotionen nicht kennst, kannst du sie nicht kontrollieren. Und keine Kontrolle der Emotionen führt zu einer Körperhaltung, die du nicht beeinflussen kannst. Eine unbewusste Körperhaltung spricht lauter, als all das, was du zu sagen hast und genau DAS strahlst du dann nach außen aus.

Willst du das? Wäre es nicht viel besser, wenn du mit deiner Körpersprache die Menschen schon mitreißen und sie für dich gewinnen kannst?

Denn du entscheidest, wie dein Publikum auf dich reagiert und Du entscheidest auch, welchen Erfolg deine Performance am Ende hat!

Bewusste Körperhaltung führt zu einer bewussten Beeinflussung deines Publikums.

Du willst deine Ausstrahlung kontrollieren? Bewusst beeinflussen, wie sich dein Körper bewegt und damit Informationen unterbewusst aussenden?

Yes? Oh toll, dann erkläre ich dir das WAK–Modell.

W – Wahrnehmen

Nehme deine Emotionen wahr. Egal, ob sie schmerzhaft oder freudiger Natur sind. Nimm sie einfach bewusst wahr, denn sie sind Teil deines Körpers und deiner Körpersprache, ob du willst oder nicht.

A – Annehmen

Nehme deine Emotionen an. Dieser Part ist vielleicht nicht ganz so einfach, wie er sich anhört, denn unangenehme Gefühle wie Angst, Schmerz, Trauer, Wut, Hass, etc. sind nicht unbedingt leicht anzunehmen.
Tipp 1: Mache dir dabei bewusst, dass wenn du dich einmal diesen unschönen Emotionen stellst, können sie dich zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr einholen und lassen dich in Ruhe. WARUM? Weil du ihnen Aufmerksamkeit geschenkt, sie angenommen und damit bewusst wahrgenommen hast.

K – Kontrolle

Kontrolliere deine Emotionen. Das ist nun eine Herausforderung, vor der sich viele Menschen fürchten, weil wir in jungen Jahren nie gelernt haben, wie das überhaupt funktionieren kann. Kontrollieren heißt in diesem Sinne, schaffe es, dich selbst aus einem Loch wieder zu ziehen, wenn du mal ganz tief drin steckst.
Tipp 2: Lege dir Strategien zurecht, wenn es dir GUT geht und überlege dir vorher, was du gebrauchen kannst, wenn es dir mal weniger gut geht. Das trainiert dein Unterbewusstsein und du schaffst es immer leichter, aus schmerzlichen Situationen herauszukommen.

Wenn das schwierig für dich klingt und du dir unsicher bist, wie das funktionieren soll, gebe ich dir gerne ein Beispiel mit an die Hand.

Ein junger Mann ist im Wald unterwegs. Plötzlich springt ein Tiger, wie aus dem Nichts aus dem Busch und jagt den jungen Mann. Dieser weiß gar nicht, wie im geschieht und rennt um sein Leben. Plötzlich fällt der Mann in eine Grube und kann sich gerade noch an einem kleinen Ast festhalten. In dieser Grube wohnt eine giftige Schlange und versucht den jungen Mann an seinen Beinen zu erwischen. Von oben kommt die Tigertatze und versucht den Kopf des jungen Mannes zu erreichen. Der junge Mann befindet sich in einer aussichtslosen Situation und er weiß, er kann gerade nicht wirklich etwas tun. Da löst sich am Ast ein Tropfen Honig. Der Mann öffnet seinen Mund und genießt den edlen Tropfen in vollen Zügen. Just in diesem Moment, verliert der Tiger sein Gleichgewicht, stürzt in die Tiefe der Grube und wird von der giftigen Schlange getötet. Währenddessen zieht sich der Mann mit letzter Kraft am Ast aus der Grube und kann sein Glück kaum fassen.

Was will ich dir mit dieser Geschichte sagen?

Hab Vertrauen! In dem Moment, in dem wir oft denken, es geht nicht mehr. Wir vielleicht verzweifelt sind und uns wünschten, dass uns jemand zur Rettung eilt, genau dann, können wir eines tun. VERTRAUEN: Auf uns, auf unsere Stärke, auf das was passieren wird.

Und genau das tat der junge Mann, er genoss den Moment mit dem Tropfen Honig in seinem Mund als er dachte, er würde das Tageslicht nicht mehr wiedersehen. Und dann kam es doch anders, als er dachte, weil er vertraute und dem Universum sein Leben anvertraute.

Vertraue dir selbst und du kannst deine Emotionen kontrollieren. Habe GEDULD, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Du wirst sehen, je öfters du es anwendest, desto leichter fällt es dir.

Ich gebe dir gern ein paar praktische Übungen an die Hand, wie du parallel deine Körperhaltung bewusst verbessern kannst.

  • Richte deinen Körper Schritt für Schritt auf – Wirbel für Wirbel – wie eine Schildkröte.
  • Gehe leicht in die Knie und hebe deine Hüfte leicht nach vorne, sodass dein Hintern direkt unter deinem Kopf ist. Vermeide dabei ein Hohlkreuz.
  • Streckte deine Brust leicht nach oben, so als würdest du dein Dekolteé von der Sonne bräunen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Tags

Körperhaltung, Körpersprache


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